Hier finden Sie eine Übersicht unserer Aufführungen und Veranstaltungen

Die schöne und das Biest

In einem weit entfernten und düsteren Schloss – nicht zu dieser Zeit - lebte ein verzauberter Prinz.
Weil er so egoistisch, eingebildet und hochnäsig gewesen ist, wurde er schon vor langer Zeit in ein abscheuliches Biest verwandelt wurde. Er sollte spüren, kein edles Antlitz zu haben und ohne Freunde zu leben. Der Zauber konnte nur gelöst werden, falls jemand zu dem Biest findet und es in dieser Gestalt kennen und lieben lernt. Seine Bediensteten – die mit ihm in seinem Schloss lebten – verloren nie die Hoffnung und warteten darauf, dass endlich jemand zu ihrem Herrn fand. Viele Jahre vergingen, das Biest und das Schloss gerieten in Vergessenheit. Das Schicksal wollte es, das die schöne Aurora eines Tages zu dem von allen vergessenen Schloss findet. Wird sie das Biest von dem Zauber befreien?

Die Schneekönigin

In 2009 ist "Die Schneekönigin" von den Schülerinnen und Schüler der Tanz-Etage vertanzt worden. An den Aufführungen sind die Tänzerinnen und Tänzer aus den Tanzschulen Biedenkopf und Bad Endbach beteilig gewesen. Erneut wurden wieder vier Aufführungen veranstaltet. Insgesamt konnten ca. 1000 Zuschauer zu den Aufführungen begrüßt werden. Veranstaltungsort ist jeweils die Aula des Städtischen Gymnasiums in Bad Laasphe gewesen.

Hans Christian Andersen erzählt in "Die Schneekönigin", wie das Herz des jungen Kai durch den Splitter eines Zauberspiegels gefriert und in den Bann der Schneekönigin gerät. Während Kai kalt und steif in ihrem Eispalast sitzt und vergeblich versucht, das "Eisspiel des Verstandes" zu lösen, macht sich seine Freundin Gerda auf den abenteuerlichen Weg durch die Jahreszeiten, um mit ihren geliebten Kai wiederzufinden.

Die Hauptrolle, die suchende Gerda, wurde dargestellt von Lisa Grebe (Oberdieten) und als eisige Schneekönigin ist Rebekka Wassermann (Friedensdorf) zu sehen gewesen. In der Rolle des Kai tanzte Ulrike Wassermann aus Friedensdorf. Die weiteren Solistenrollen sind ebenfalls von langjährigen Schülerinnen der renomierten Tanz- und Ballettschule besetzt worden. Lisa-Marie Löffler (Dautphe) in der Rolle der Frau Frühling. Jasmin Wagner aus Niederdieten tanzte in dieser Ballett- und Tanzaufführung Königin Sommer. Zigeunerin Herbst wurde von Elena Willner (ebenfalls Niederdieten) getanzt

Der Feuervogel

Auf der Suche nach dem Feuervogel (Stefanie Finster) gelangt Prinz Iwan (Sina Titze) in den verzauberten Garten des unsterblichen Zauberer Kaschtschei (Ulrike Wassermann). Dieser hält in seinem Palast die schöne Prinzessin Zarewna (Laura Grebe) gefangen, um sie zur Frau zu nehmen. Kaschtschei hat über alles einen bösen Zauber gelegt der alles Schöne und Gute fernhält. Kein Geschöpf wagt es diesen Garten zu betreten – nicht einmal die Sonne traut sich ihre Strahlen in diesen Garten zu schicken. Alle guten Wesen werden hier eingesperrt und von den widerwärtigen Helfern des Zauberers fest gehalten. Wird Prinz Iwan die schöne Prinzessin vom Zauber befreien können?

Die Handlung des Feuervogels bedient sich bekannter russischer Märchenfiguren. Das Ballett hat seinen Komponisten Igor Strawinsky bekannt gemacht und war einer der Erfolgsstücke des russischen Balletts, der Kompanie von Sergej Diaghilew, die 1910 die Uraufführung des Balletts bestritt.
Die Uraufführung fand am 25. Juni 1910 in der Salle Garnier der Pariser Oper statt. Choreograph der Uraufführung: Michail Fokine

Aschenputtel

In 2007 wurde „Aschenputtel“ von den Schülerinnen und Schüler der Tanz-Etage vertanzt. An den Aufführungen sind die Tänzerinnen und Tänzer der Schulen in Biedenkopf, Bad Endbach und Bad Berleburg beteilig gewesen.

Nach der klassischen Version von Serge Prokofieff (1891 – 1953) wird Aschenputtel nach dem Tod des Vaters von der Stiefmutter und ihren Stiefschwestern zur Dienstmagd gemacht. Sie erträgt alle Schindereien, trauert aber um Ihre Eltern und träumt von einem anderen Leben. Als für den Prinzen ein großer Ball veranstaltet wird, verbietet die Stiefmutter Aschenputtel diesen zu besuchen. Aber die Bettlerfee und die Feen der Vier Jahreszeiten wissen, dass Aschenputtel ein gütiges und ehrliches Herz hat und ermöglichen Ihr diesen Wunsch.


In der Rolle des Aschenputtels ist Ulrike Wassermann aus Friedensdorf zu sehen gewesen – seit ihrem vierten Lebensjahr eine begeisterte Tänzerin in verschiedenen Tanzstilen. Die weiteren Solistenrollen sind ebenfalls von langjährigen Schülerinnen der renomierten Tanz- und Ballettschule besetzt. Als Stiefmutter Lisa Grebe (Oberdieten), als Stiefschwestern Adriana Beran und Rebekka Wassermann (beide aus Friedensdorf). Sina Titze, welche mittlerweile in Darmstadt lebt und tanzt, ist in der Rolle des Prinzen zu sehen gewesen. Verena Peter aus Buchenau tanzte in dieser Ballett- und Tanzaufführung die Bettlerfee.

1001 Nacht

Wenn von märchenhaftem Glanz die Rede ist, so sind es die Erzählungen aus 1001 Nacht, die unser Märchenbild vom Zauber des Orients, funkelnden Edelsteinen, geheimnisvollen und schönen Prinzessinnen oder wagemutigen Abenteuern geprägt haben. Diese war schon im 8. Jahrhundert in Indien und Persien bekannt. Sie wanderte dann im Mittelalter nach Europa und wurde immer weiter verändert.

Auf eine Reise über vier Akte (Fischerdorf, in der Stadt, im Palast und nach 1001 Nacht) in diese farbenprächtige und faszinierende Welt wurden die Besucher der Ballett- und Tanzaufführ 1001 Nacht mitgenommen.


Nach dem Auftakt in der Aula des Städtischen Gymnasium Bad Laasphe (6. November 2011) machte die Tanz-Etage noch Station in Bad Berleburg (11. Dezember 2011 im am Markt), Gladenbach (Haus des Gastes am 22. Januar 2012) und zu guter Letzt am 5. Februar 2012 in Biedenkopf (Bürgerhaus).

In der fast dreistündigen Inszenierung wurde mit hohem tänzerischem Niveau geglänzt. Zur Premiere in Bad Laasphe wurde dies bereits in fast ausverkauftem Haus und unter tosendem Applaus bewiesen.

Als Erzähler führte zunächst Daniel Laucht in das Geschehen ein. Ausgezeichnete Solodarbietungen zeigten Elena Willner als Scheherazade, Jasmin Wagner (beide Niederdieten) als Sultan, Lisa-Marie Löffler (Dautphe) in der Rolle des Großwesirs und Wassermann (Friedensdorf), die den Freund von Scheherazade tanzte.

Mehrere Monate dauerte die Vorbereitung unter Tanzpädagogin Annette Wassermann, bis das Ensemble (rund 70 Schülerinnen und Schüler) fit für die Aufführung war. Die beinhaltete alle Tanzstile vom klassischen Ballett bis Modern und Jazztanz sowie HipHop.

Romeo & Julia

Es ist die bekannteste Liebesgeschichte aller Zeiten:

Der junge Romeo verliebt sich auf einem Ball unsterblich in Julia. Seine Gefühle für sie werden von ihr ebenso leidenschaftlich erwidert. Doch ihre gerade entflammte Liebe steht unter keinem guten Stern: Denn Romeo gehört den Montagues, Julia den Capulets an - zwei Familien aus Verona, die zutiefst verfeindet sind und sich seit Jahrzehnten in einem Bürgerkrieg bekämpfen. Und obwohl ihre Liebe aus diesem Grund nicht sein darf, entscheiden sich Romeo und Julia füreinander, heiraten hinter dem Rücken ihrer Eltern und versuchen den Zwängen, den die Familienfehde mit sich bringt, zu entkommen. Doch als Romeo Tybalt, den Cousin von Julia, im Kampf tötet, bahnt sich für die beiden Liebenden ein Schicksal an, das unüberwindbar scheint. Romeo und Julia – zwei Namen, die in ihrer Verbindung für eine bedingungslose Liebe und ein fatales Ende stehen; für eine Radikalität, Grenzen zu überwinden und doch grausam zu scheitern. William Shakespeares gleichnamige Tragödie, 1597 veröffentlicht, inspirierte stets Künstler aller Couleur, sich mit dem mittlerweile wohl berühmtesten Liebespaar der Welt auseinanderzusetzen, welches die Zuschauer bis zum heutigen Tage in ihren emotionalen Bann zieht. Komponisten wie Bellini, Gounod, Tschaikowsky und Bernstein ließen sich von dem Stoff inspirieren, auch entdeckte der Film bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Story über diese Liebe, die nicht ausgelebt werden kann. Unübertroffen in seiner musikalischen Umsetzung, mittlerweile zum Klassiker avanciert und von den Spielplänen nicht mehr wegzudenken ist auch Sergej Prokofjews Ballett, dass 1938 in Brünn uraufgeführt wurde.

Nach den Erfolgen von „1001 Nacht“, „Die Schneekönigin“, „Aschenputtel“, „Der Feuervogel“ und „Die Schöne und das Biest“ nahm die Tanz-Etage die nächste Groß-Produktion in Angriff. Von Oktober bis November 2013 wurde die Aufführung in Bad Laasphe, Bad Berleburg und Biedenkopf präsentiert.


An der Umsetzung der Geschichte arbeitete Annette Wassermann mit Ihren Lehrkräften gut ein Jahr.
Die Rollen für über 100 Schülerinnen und Schüler ab 4 Jahren mussten erdacht und dazu passende Musiken ausgewählt werden. Tänze wurden choreographiert, einstudiert und mit der Abfolge und Gruppen in Einklang gebracht. Kostüme, Maske, Frisuren, alles ist abgestimmt. Solisten und Gruppen-änzerinnen und -tänzer beweisen mit ihrem Können und ihrem Engagement die Freude am Tanz,
indem für solch ein Handlungsballett auch einiges an Schauspiel gefordert wird.


Umgesetzt wurde die Geschichte mit Hilfe der vielen verschiedenen Tanzstile, die die Ballett- und Tanzschule anbietet und man kann nicht nur von einem Handlungsballett sprechen. Hier wurde die Mischung aus klassischem und modernen, die Geschichte und Handlungen unterstrichen. Von der tänzerischen Früherziehung für die Kleinsten und dem Ballett, von Spitzentanz bis Modern Dance,
Jazz Dance und HipHop ist alles dabei und floß in die Gestaltung der Aufführung ein. Hinzu kamen aufwendige Bühnenbilder und Kulissen mit speziellen Effekten und Beleuchtung.

In den Hauptrollen tanzte als Romeo, Sohn der Montagues, Jasmin Schmitt. Julia, Tochter der gegnerischen Familie aus dem Hause Capulet, wird verkörpert von Lisa Marie Löffler, in Bad Berleburg von Anna-Lena Abels. In der Rolle von Romeos Freund Mercutio war Amelie Koch gesehen, sowie Alexandra Kiehl. Tybalt, Cousin der Julia wird getanzt von Carolyn Schlagowsky und Aylin Kautz. Auch die weiteren Rollen sind von langjährigen Schülerinnen der Tanz-Etage besetzt. So zum Beispiel Julia Achenbach und Lilli Nathe als Amme, Corinna Seifert als Mutter Capulet sowie Sarah Gerstner als Vater Capulet. Cecile Hallermann tanzt den Grafen Paris, Carolina Müller den Fürst von Verona und Johanna Sänger und Judith Heckentaler den Pater.

Alice im Wunderland

Das Ballett- und Tanzstück der Tanz-Etage ist frei erzählt und interpretiert nach Lewis Carroll. Die Musik ist gewählt von unterschiedlichen Komponisten und Interpreten. Die Handlung wird getragen aus Stücken aus „Alice´s adventures in Wonderland“ von Joby Talbot und dem Ballett „Alice in Wonderland“ von Tchaikovsky. Parallelen, oder Gleichnisse zu manch gesellschaftlichen oder sozialen Themen sind in dieser Geschichte unter Umständen gewollt. ;-) Wir lassen auch gern Raum für Eigeninterpretation.

Alice, ein junges Mädchen von 14 Jahren, ist mit ihrer Lehrerin beim Erledigen der Hausaufgaben.
Das wunderschöne Wetter hat die Beiden in den Garten gezogen. Alice ist jedoch schrecklich unkonzentriert. Sie lenkt sich ab mit allem was sie so findet. Blumen, ausgedachter Regen und Erkundung des Gartens. Zur Versüßung des Lernens lutscht sie an einer Zuckerstage und möchte Ihre Lehrerin lieber zum Schach- oder Kartenspiel auffordern.
Die Lehrerin ist streng und duldet keine Ablenkung. Nach wiederholter Ermahnung platzt ihr der Kragen und sie stellt Alice ein Ultimatum. In einer Stunde soll sie mit dem Lernen fertig sein. Die Lehrerin geht und lässt das Mädchen allein. Alice ist bockig und hat keine Lust zu lernen, möchte aber den Anweisungen nicht widersprechen. Sie weiß wie streng ihre Lehrerin sein kann und möchte keine weiteren Konsequenzen in Kauf nehmen. Sie zwingt sich über ihre Schulbücher und versucht mit voller Aufmerksamkeit zu lesen, und liest und liest und liest…
Alice schreckt auf. Plötzlich sitzt ein weißes Kaninchen neben Alice und entführt Sie in eine Welt voll phantastischer Abenteuer.

Das Däumelinchen